Inspiration
Nordische Mythologie
Es gibt Symbole, die überdauern Jahrtausende. Wenn du einen Thorshammer in den Händen hältst oder die feinen Linien eines Vegvísir nachfährst, dann spürst du das: Das ist nicht einfach nur Metall. Da steckt ein Echo drin – von stürmischer See, vom Knistern der Lagerfeuer und von einer Zeit, in der Mythen noch Antworten auf die großen Fragen gaben.
Seit wir 1998 mit Noctain gestartet sind, haben uns diese Geschichten begleitet. Für uns ist nordischer Schmuck kein „Trend“. Es ist ein Anker.
Warum Wikinger ihren Schmuck „zerstörten"
Wusstest du, dass Wikinger ihren Silberschmuck nicht nur als Zierde, sondern als echtes Portemonnaie getragen haben? In einer Zeit, in der es im Norden kaum eigene Münzen gab, war Silber die wichtigste Währung.
Wenn ein Wikinger auf dem Markt bezahlen musste, hat er oft einfach ein Stück von seinem massiven Armreif oder seiner Kette abgehackt und das Gewicht auf einer kleinen Waage abgewogen – daher kommt der Name „Hacksilber“. Ein schwerer Silberring am Handgelenk war also nicht nur ein modisches Statement, sondern buchstäblich das Ersparte für schlechte Zeiten. Das erklärt auch, warum viele historische Funde so massiv sind: Es war das tragbare Bankkonto des Nordens.
Mjölnir und der Wegweiser
Der Thorshammer ist für uns mehr als ein Relikt aus der Wikingerzeit. Er steht für Schutz und die Kraft, sich gegen die Stürme des Lebens zu stemmen.
Und dann ist da der Vegvísir, der nordische Wegweiser. „Damit man den Weg nicht verliert, auch wenn man das Ziel nicht kennt.“ Wir finden, es gibt kaum ein schöneres Symbol für unsere heutige Zeit – dieses Zeichen erinnert dich daran, dass du deinen eigenen Pfad findest.
Bronze und Silber
- Bronze hat dieses warme, erdige Feuer. Es wirkt wie direkt aus einer archäologischen Ausgrabung – roh, ehrlich und mit der Patina der Geschichte.
- Silber hingegen ist das kühle Licht des Nordens. Edel, zeitlos und von einer Klarheit, die jedes noch so kleine Detail der Runen und Knotenmuster hervorhebt.
„Besitz stirbt, Sippen sterben, doch der Ruhm stirbt niemals.“